
Die Geschichte und Wirkung der traditionellen Thaimassage (Nuad Thai)
Im Bewusstsein der Traditionen Asiens standen die Verhütung des Entstehens von Krankheiten und die vorbeugende Gesunderhaltung im Mittelpunkt der Überlegung. Die Traditionelle Thai-Massage ist als wesentlicher Bestandteil der traditionellen Thai-Medizin darauf ausgerichtet, Krankheiten oder Dysfunktionen vor ihrem Entstehen zu verhindern.
Die traditionelle Thai-Heilmassage, oder Nuad, ist eine besondere Art der Heilbehandlung. Die traditionelle Thai-Massage (TTM ) ist eine Technik, die in Thailand unter der thailändischen Bezeichnung Nuad Phaen Boran (Thai: นวดแผนโบราณ) bekannt ist, was soviel bedeutet wie „uralte heilsame Berührung“.
Nuad ist eine in Thailand weit verbreitete Behandlungsmethode. Sie hat im Alltag einen hohen Stellenwert und wird in allen Bevölkerungskreisen praktiziert.
Darüber hinaus wird die Thaimassage aus medizinischer Sicht sehr erfolgreich als Prävention und Heilbehandlung eingesetzt. Nuad aktiviert die Energiebahnen Ihres Körpers und lässt Ihre Energien frei fließen.
Die Wirkung der Thaimassage ist allumfassend und gleichzeitig wirkt sie auch individuell; sie ist eine Wellnessbehandlung mit therapeutischer Ausrichtung.
Nuad erhöht die Flexibilität des Bewegungsapparates. Der gesamte Körperbau (Knochen, Gelenke, Bänder, Muskeln, Gefäße, Eingeweide und Nerven) wird gestärkt, gedehnt und stabilisiert; beugt so der Degeneration des Skelettsystems vor. Nuad fördert die Beweglichkeit, regt den Kreislauf an und vertieft die Atmung;
Die Thaimassage ist dynamisch und zugleich beruhigend, wirkt dadurch tonisierend und entspannend. Bestehende Spannungen werden harmonisiert, Ruhe und inneres Gleichgewicht können sich einstellen.
Es kommt zur Ausbalancierung Ihrer körpereigenen Abwehrkräfte. Durch die passive Bewegung Ihres Körpers in alle Richtungen, wird zudem ein umfassendes Körperbewusstsein gefördert. Selbst längst vergessene Körperpartien werden neu entdeckt.
Besonders erfolgreich zeigt sie sich bei der Behandlung von chronischen Problemen des Muskel- und Bewegungsapparates. Da sich ihre Anwendung nicht an den Symptomen sondern an den Ursachen orientiert, kann sie hier ihre größten Erfolge feiern.
Ständig steigende Belastungen durch Zeit- und Leistungsdruck im privaten und beruflichen Umfeld bringen die Menschen in unserer schnelllebigen Zeit in einen quasi- permanenten Stresszustand. Dies führt zu geistig-seelischen Blockaden mit nachhaltigen Auswirkungen auf psychischer und physischer Ebene. Gerade hier ist ein wesentlicher Einsatzbereich zur Stressbewältigung gegeben. Als besonders wohltuende Form bietet die Traditionelle Thai-Massage eine ideale Möglichkeit der Entspannung.
Nuad bietet eine optimale Form der Ergänzung für anspruchsvolle Gesundheits- und Vitalisierungsprogramme.
Wirkungsweise aus schulmedizinischer Sicht
- Druckpunktmassagen regen die Blutzirkulation an.
- In der Dehnung kann die Muskulatur entspannen.
- Yogapositionen beeinflussen das skelettomuskuläre System und wirken sich auf die Körperhaltung aus.
- Twists, Beugungen und Streckungen der Wirbelsäule können durch Zug intensiviert werden und haben einen Effekt auf die körperliche Beweglichkeit.
- Positionen, in denen die Beine angehoben werden, fördern die Durchblutung und den Lymphfluss.
- Die Rotation der Gelenke trägt zur Produktion von Synovialflüssigkeit und damit zu körperlicher Geschmeidigkeit bei.
- In der Tiefenentspannung wird der Parasympathicus aktiviert, sodass die inneren Organe vermehrt durchblutet und der Stoffwechsel angeregt wird.
- Achtsame Berührung kann körperliches Wohlbefinden auslösen und Hebetechniken können zu einem Gefühl der Geborgenheit führen.
Ihre Anwendungsschwerpunkte sind:
- Vorbeugende Gesunderhaltung, Prävention
- Revitalisierung und Aufbau geistig-seelischer Regenerationspotentiale, Stressmanagement
- Therapeutische Behandlung chronischer Beschwerden des Muskel-, Bewegungs- und Wirbelsäulenapparats
Thai Massage ist gefahrlos in der Anwendung, wenn der/die Masseur/in ausreichend über die Krankheitsgeschichte des/der Empfängers/in informiert ist.
Im Einzelnen bedeutet dies, Anwendungen bei:
- Verspannungen
- Stress, Burn-out, Mattigkeit
- Allgemeinem Unwohlsein
- Rückenschmerzen (generalisiert/partiell)
- Kopfschmerzen, Migräne
- Neuralgien
- Schlaflosigkeit
- Verdauungsproblemen
- Hormonellem Ungleichgewicht
- Beschwerden nach Operationen
Wann darf keine Massage ausgeübt werden:
- schwere psychische und neurologische Erkrankungen
- rheumatische Erkrankungen mit Entzündungen in allen wichtigen Gelenken und/oder Muskeln
- schwere Herz-Erkrankungen
- schwere Gefäß-Erkrankungen (z.B.: tiefe Beinvenenentzündung mit Thrombosegefahr)
- frische Operationen und Knochenbrüche
- akute Infektion mit hohem Fieber
- großflächige entzündliche Hauterkrankungen
- akute Fiebererkrankungen
Menstruation und Schwangerschaft
In beiden Fällen werden vom ausgebildeten Masseur/in besondere Vorsichtsmassnahmen eingehalten.
Lassen Sie sich beraten von unseren erfahrenen Mitarbeiterinnen und schildern Ihre Wünsche oder auch Beschwerden
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